|
Der Reformstudiengang Medizin (RSM) versteht unter Prüfungen Instrumente
und Methoden zur Bewertung und Einschätzung der Studierenden und des Curriculums
.
Der Reformstudiengang Medizin ist sich der lernsteuernden Wirkung von Prüfungen
bewusst.
Die Prüfungen sollen zeigen, ob sich die Studierenden entsprechend der
Studienordnung
diejenigen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten angeeignet haben, die
eine weitere erfolgreiche Ausbildung erwarten lassen.
Die studienbegleitenden Prüfungen, die durch die Staatsprüfungen nach
dem Praktischen Jahr ergänzt werden, sind an die Curriculumsstruktur und
–inhalte angepasst. Dies trägt der Erkenntnis Rechnung, dass neue
Lerninhalte und –methoden neue Leistungskontrollen brauchen.
Der Prüfungsrahmenplan umfasst die praktische Auslegung des Leitbildes
. Am Ende jeden Semesters finden bestehensrelevante Prüfungen statt. Im
Multiple-Choice-Test wird vorrangig Faktenwissen abgeprüft. Im OSCE (Objective
Structured Clinical Examination) müssen praktische Fertigkeiten (z.B. Blutabnehmen,
Untersuchungsmethoden, Anamnesetechniken) demonstriert werden.
Ab dem 10. Semester werden die gleichen Prüfungen wie im Regelstudiengang
durchgeführt.
Zusätzlich werden zur Erforschung und Evaluation von anderen, neuen Prüfungsmethoden
variable Prüfungen angeboten, z.B. Formen der mündlichen Prüfung.
Der Prüfungsausschuss
ist das verantwortliche, entscheidungstragende Gremium des Prüfungsbereiches
des RSM.
|