Problemorientiertes Lernen (POL)Das Problemorientierte Lernen ist die zentrale Lehr- und Lernmethode
im Reformstudiengang. Hier erarbeiten sich sieben Studierende mit
Unterstützung einer Dozentin/eines Dozenten die medizinischen Inhalte anhand
einer konkreten Fragestellung.
Dafür werden sie zu Beginn der Woche mit einem Patienten-Fallbeispiel
konfrontiert (z. B. Unterschenkelfraktur; siehe Musterstundenplan). Bei
der Bearbeitung ergeben sich in der Diskussion Fragen, beispielsweise aus dem
Gebiet der Anatomie, der Physiologie, aus der Chirurgie oder Pharmakologie. Aus
diesen offenen Fragen werden dann von der Gruppe Lernziele entwickelt, die bis
zum Ende der Woche eigenständig bearbeitet werden. Bei zweiten POL-Termin tragen die Studierenden das Erarbeitete zusammen und diskutieren die Ergebnisse und offenen Fragen.
Anders als in konventionellen Lehrveranstaltungen haben die
Dozentin/der Dozent in der POL-Gruppe eine moderierende Funktion und
unterstützen dadurch den Lernprozess. Besonders wichtig für den stetigen Wissenszuwachs durch POL ist ein intensives Selbststudium. Dieses wird durch eine Reihe von zusätzlichen Lehr- und Lernveranstaltungen unterstützt.
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